Ideenzentrale

Der Offenstall

Eigentlich handelt es sich um einen Teiloffenstall mit 4 Funktionsbereichen: Liegebereich, Fressbereich, Kotbereich und Aktivbereich mit Beschäftigungsmöglichkeiten.

1. System PigPort

Das Bausystem eines PigPortstalles weicht stark von dem eines konventionellen Stalles ab. Der Stall besteht aus einem Gebäude mit einem angehängten Auslauf. Das Stallgebäude hat eine Bodenplatte mit Gefälle als planbefestigte Liegefläche. Ein Güllekanal mit Spaltenboden, sowie einem unterkellerten Auslauf sorgen für eine Reinhaltung des Bodens und der Liegeflächen.
Die Konstruktion ist eine Pultdachkonstruktion. Die Wandverkleidung erfolgt aus Beton- und Sandwichwänden.  Eine Zwangsentlüftung ist bei diesem Stallsystem nicht nötig, sodass keine Energiekosten für Ventilatoren anfallen. Über den Einrichtungbuchten befinden sich Kistendeckel, die höhenverstellbar sind. Unter den Abdeckungen können die Tiere diesen Bereich als Liegefläche verwenden und erzeugen einen Warmbereich.
Öffnungen in den Wänden geben den Tieren die Möglichkeit in den Auslauf zu gelangen. Das heißt, dass die Tiere in einem PigPort Stallsystem den Aufenthalt im Liegebereich, im Stallgebäude oder im Auslaufbereich selbst wählen können.

2. Erfinder Rudolf Weidmann

Erfinder dieser Haltungsform ist Rudolf Weidmann der den Offensten Pigport nennt. In seinem Buch PIGPORT 1 2 3 aus dem Jahr 2013 gibt er praktische Hinweise zur tier- und umweltfreundlichen sowie funktionssicheren und kostengünstigen Haltung von Mastschweinen in Pigports. Dabei beschreibt er unter anderem die Weiterentwicklung dieser Offenställe in 3 Versionen:
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